… zum Coden und Lernen nachts eignet sich diese Art der Musik immer recht gut muss ich sagen. Die beiden Songs sind im Original übrigens ebenfalls sehr empfehlenswert. Von Sia wird man sicherlich noch öfters was lesen, ich selbst hab sie vor Ewigkeiten ehr zufällig gefunden. Die Isländerin Emiliana Torrini ist mir persönlich etwas zu aufgedreht, es wirkt sehr aufgesetzt und gezwungen was sie da tut. Aber hier und jetzt geht’s um die Remixes:
Gestern war mir vom dem Champions League Finale (das leider die falsche Mannschaft verdient gewonnen hat) eine Werbung vor allem wegen ihrer Musik aufgefallen. Sofort lag die Vermutung nahe, dass es sich um Kasabian handelt, wenn auch der Song unbekannt war. Heute nun wurde ich auf die Single “Underdog” gestoßen, die anscheinend die erste Auskopplung aus dem kommenden Album wird. Typischer Kasabian Sound muss ich sagen, also alles bestens. Wenn ich das Album hier habe (5. Juni), werd ich mich nochmal dazu äußern denke ich. Die beiden ersten Alben “Kasabian” und “Empire” jedenfalls konnten mehr als überzeugen. Man erinnere sich nur an Perlen wie “Club Foot”, “Processed Beats” oder und vor allem an das wirklich grandios fantastische “L.S.F.”
Auf der Suche nach nem Video, dass ich hier passend posten könnte, hab ich leider das offizielle Video bei Youtube nicht gefunden und wie so häufig werden Musikliebhaber in deutschen Landen nur mit einer billigen und schlecht gepflegten Website abgespeist. Daher hier der Rat, zum reinhören auf jeden Fall die britische Seite zu besuchen, wo man fast alle Videos von Kasabian angucken kann. Klarer Minuspunkt schonmal vorweg also, dann statt ner schlechten deutschen Seite lieber direkt auf die englische Verweisen.
Anbei aber natürlich trotzdem das “Video” zu “Underdog” zum bequemen hier klicken.
Nach der ja wirklich bescheidenen letzten Single “Spaceman”, lassen sie nun mit “A Dustland Fairytale” wieder erahnen, was echten Indie Rock ‘n’ Roll ausmacht. Aber an das grandiose “Sawdust Album” kommt das alles bei weitem nicht ran. “Day & Age” macht im ersten Moment nichts falsch, es hört sich einfach an wie man das von den Killers erwartet, aber eben auch nicht mehr. So stellt sich dann nach mehrmaligem hören das Gefühl ein, man habe es hier mit einer einfachen Routinearbeit zu tun die veröffentlicht wurde, um Verträge mit dem Label oder sonst wem einzuhalten. Nächstes mal besser warten bis einem was gescheites einfällt, denn mit “Glamorous Indie Rock and Roll” hat das alles nichts zu tun.
Hoffen wir, dass es ein Ausrutscher war: 4/10 Punkte für das “Day & Age”.
Wie mal bereits erwähnt, bin ich kurz nach dem ersten Post über Gossip auf das neue Video gestoßen. Seltsamer Zufall: als ich über the Thermals schrieb, erwähnte ich, noch nie von Bands aus Portland gehört zu haben. The Gossip wohnen da auch. Scheint dort ja ein kreatives Umfeld zu geben.
Dieser Song haut mich persönlich aber bei weitem nicht so um wie “Standing in the way of control” und schon garnicht wie der dazugehörige Remix. Bleibt also erstmal abzuwarten ob wir es hier nicht nur mit einer kurzzeitigen Erscheinung zu tun haben.
… die neue von The BossHoss. Über die Coolness dieser Band muss wohl nichts gesagt werden und obwohl sich die Berliner Combo jetzt ein gutes Stück vom üblichen Countrystil entfernt haben, gehen sie noch ordentlich ab.
The BossHoss – Last day
Btw: Da scheint auch ein neues Album zu kommen. “DO OR DIE”. Ob das eine Anspielung auf das Dropkick Murphys Album gleichen Namens ist, konnte ich aber leider nicht rausfinden. Musikalisch liegen sie ja jetzt nicht mehr so weit auseinander würde ich behaupten.
Als ich mir neulich die alten Soulwax Kamellen anschaute, ist mir noch eine Perle untergekommen, die ich noch nicht kannte. Seht selbst, wobei die Betonung hier wirklich auf dem Sehen des Videos liegen sollte.
Besonders beeindruckend: Der Typ bei 1:36 (von L bis P)